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Eine schier unvorstellbare Gemengelage liegt vor uns, deren Auswirkungen auf unseren Alltag noch nicht abschätzbar sind. Corona ist dem Vernehmen nach zwar nicht mehr so gefährlich, aber verbreiteter denn je und damit der Krankheitsstand auf einem Höchstniveau. Die Energiepreise steigen rasant. Es ist Krieg in der Ukraine, gerade einmal 600 Kilometer von uns entfernt. Und in den Autokratien dieser Welt werden Menschen rigoros weggesperrt, die es wagen, dies auch so zu benennen oder gar zu kritisieren. Millionen Menschen stellen sich dem entgegen und weitere Millionen Menschen fliehen davor mit wenig oder nichts am Leib. 

Viele Gewissheiten scheinen ihre Gültigkeit verloren zu haben. Ein grüner Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz ist weltweit auf der Suche nach fossilen Energieträgern. Die Unternehmen erfahren Preissteigerungen und Lieferprobleme an vielen Ecken und Enden. Lieferzeiten für Papier, Holz, Kunststoff und Metall liegen im Bereich von Monaten anstatt von Tagen. Für Displayer ist es ein täglicher Kampf, die POS-Materialien on time zu weit im Voraus festgesetzten Preisen, Mengen sowie genau definierter Qualität zu liefern. Das wiederum setzt die Markenartikelindustrie unter Druck, denn es droht langfristig geplante Platzierungs- und Aktionspläne des Handels zu verpassen.

Für alle Beteiligten in Handel, Markenartikelindustrie und POS-Branche ist das Stress pur. Da hilft nur miteinander vertrauensvoll über die gesamte Lieferkette zu reden und gemeinsam Kompromisse zu suchen, die jedem gerecht werden. Ziel kann es nur sein, dem Shopper wenigstens am POS für eine kurze Zeit die Sorgen ein Stück weit zu nehmen, ihn positiv zu überraschen und ihm beim Einkauf schöne Momente zu bereiten. Das ist eine Aufgabe, die wir lösen können. 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen beim Lesen dieser Ausgabe eine unbeschwerte Zeit sowie wertvolle Impulse für Ihr tägliches Business. 

Simon Dietzen

Geschäftsführender Chefredakteur display