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Messen & Events

Messehighlights auf der viscom 2020

viscom 2020: Rückblick
Auf der viscom waren Aussteller aus den Bereichen digitaler Großformatdruck, Werbetechnik, POS-Kommunikation und Textilveredelung vertreten. Foto: viscom / Reed Exhibitions

Die viscom in Düsseldorf, europäische Fachmesse für visuelle Kommunikation, ist zu Ende gegangen. Dort konnten sich Vertreter der internationalen Werbewirtschaft über digitalen Großformatdruck, Werbetechnik, Textilveredelung und POS-Kommunikation informieren. Seit 2019 findet die viscom parallel zur PSI und Promotex Expo statt – mit dem Ziel, ein Messeverbund zum Thema Werben und Verkaufen zu schaffen. Das neue viscom-Konzept legte den Schwerpunkt auf Mitmachen und Erleben und zeichnete sich durch eine innovative Aufplanung aus, was bei Ausstellern und Fachbesuchern gut ankam. Die hohe Qualität der Gespräche und Abschlüsse konnte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich in der Quantität das Vorjahresniveau nicht halten ließ. Mit 7.160 Besuchern kamen etwa so viele wie 2017.

Obwohl sich der Verbund von PSI, PromoTex Expo und viscom belebend auf das Messegeschehen auswirkt, hätten sich viele Aussteller eine höhere Frequenz gewünscht. „Wir sind seit 20 Jahren dabei und haben auch gute Geschäfte gemacht. Der erste Tag war allerdings etwas flau in der Frequenz“, berichtet Lars Bendixen, Segment-Manager Werbetechnik beim Schneidmaschinen-Hersteller Zünd. Bei Boris Buhl, Vertriebsleiter für die DACH-Region, fällt das Fazit ebenfalls gemischt aus. „Das Konzept stimmt. Die Werkstatt als zentrale Mitmachfläche auszubauen und die Besucher in Routen durch die Halle zu führen, ist eine gute Idee. Doch es kommt immer noch der Faktor Mensch dazu. Es ist offenbar schwierig, mehr Besucher dazu zu bewegen, von der PSI auf die viscom zu kommen und sich damit zu beschäftigen. Eine noch engere Verzahnung der drei Veranstaltungen wünscht sich auch Nathalie Eichner, Marketingleiterin bei Trotec. „Ohne die Zusammenführung wäre es für die viscom sicher noch schwieriger, doch die Synergien könnten sich noch spürbarer auswirken. Die Messe hat unsere Erwartungen getroffen, aber nicht übertroffen.“

Display Superstar Award

Auf einer 500 Quadratmeter großen Sonderfläche auf der viscom wurden alle Exponate präsentiert, die am display Superstar Award teilgenommen haben. Im Rahmen des Wettbewerbs werden die besten POS-Lösungen des Jahres prämiert. Auf der Sonderfläche hatten Fachbesucher die Gelegenheit, sich über neue Trends in der Branche einen Überblick zu verschaffen und sich von den nominierten Lösungen inspirieren zu lassen. Diese Chance hatten auch zahlreiche Werbeartikel-Agenturen und Merchandising-Lieferanten genutzt und sich über Displays sowie Warenpräsenter erkundigt. Mit 83 Einreichungen, 79 Marken und 43 Display-Herstellern ist es gelungen, eine große Auswahl an Lösungen in Szene zu setzen. Auf diese Weise hat der display Superstar Award einmal mehr die Innovationskraft, Qualität und Kreativität der Branche in den Fokus gerückt. Am Abend des 8. Januar trafen sich alle Teilnehmer des Wettbewerbs, deren Kunden und Geschäftspartner auf der feierlichen Preisverleihungsgala „Nacht der Sterne“. Im Rheingoldsaal der Rheinterrasse in Düsseldorf wurden im feierlichen Ambiente die Awards verliehen. Weitere Informationen: https://www.display-superstar.de/home/

Eine Weltpremiere

Zufrieden zeigte sich Aussteller Volker Lienig, Sales- und Marketing-Manager von Mutoh: „Wir hatten hier die Weltpremiere unseres neuen Druckers Xpertjet 461UF und der ist sehr gut angekommen“. Für ihn steht die Qualität der Kundengespräche im Mittelpunkt. Das hohe Interesse sieht er unter anderem in der gelungenen Inszenierung begründet. „Die asymmetrische Architektur der Hallengestaltung sorgt für ein sehr entspanntes Messeerlebnis. Die Besucher nehmen sich deutlich mehr Zeit.“ Diesen Eindruck kann Uwe Niklas als Vertriebsleiter von Mimaki nur unterstreichen. „Wir wollten Veränderungen und haben sie bekommen. Die Verbindung zwischen den Messen ist gut, die Werkstatt ist sehr gelungen. Doch das Pflänzchen braucht Zeit zu wachsen und die sollten wir ihm alle geben.“ 

Innovative Aufplanung

Im komplexen Umfeld sieht Petra Lassahn einen weiteren Grund für den Besucherrückgang. „In einem wettbewerbsintensiven Jahr ist es für eine viscom nicht leicht, sich zu behaupten“, betont die Direktorin der viscom. Nach der erfolgreichen Premiere 2019 habe sich das Konzept bewusst zu einer Mitmach-Messe weiterentwickelt. „Mit einer innovativen Aufplanung haben wir versucht, ein neues Erlebnis zu schaffen. Der Barber-Shop beispielsweise war für viele Besucher ein sehr attraktiver Anziehungspunkt.“

 

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